ZEROWASTE: Badebomben DIY

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Wow, mein Instagram Post von Sonntag und der dazugehörige Facebook Beitrag haben sehr viele Rückmeldungen bekommen mit Fragen nach dem Rezept für die Badebomben… das hätte ich nicht gedacht, aber es zeigt: Zerowaste ist irgendwie in, aber auch sehr wichtig!!! Ein Thema, was mich seit längerem beschäftigt und dazu bewegt, in unserem Haus vieles umzustellen.

Badebomben MÜSSEN natürlich an sich NICHT sein, aber wer Kinder hat, kennt natürlich die Diskussionen am Drogeriemarkt-Regal mit dem Kinderbadezeug 😉

Badeblubber macht natürlich Spaß, aber diese Dinger sind auch nicht gerade günstig für die paar Sekunden Gesprudel teilweise, mal abgesehen – wie überall – von Plastikverpackung und Inhaltsstoffen, also warum nicht selber machen?!

Ich habe ein bisschen recherchiert, und generell braucht man immer ähnliche Inhaltsstoffe. Ich habe mich für eins der vielen Rezepte entschieden und teste vielleicht in Zukunft nochmal andere durch, aber für dieses brauchen wir:

ZUTATEN:
Natron, Zitronensäure, Kokosöl und Speisestärke.

Dies sind die, die ich verwendet habe.

Das genaue Rezept und die Anleitung habe ich unten verlinkt, ich erzähle aber noch ein wenig zu meiner Erfahrung.

Ich habe alle Zutaten in den Läden im näheren Umkreis gefunden – Zitronensäure und Natron im real, Kokosöl ätherisches Öl (optional) im dm, Speisestärke im Bioladen. Alle werden für viele Zerowaste-Kosmetik-Produkte verwendet, ich habe auch schon Deo selber gemacht.

Das Natron ist hier eine 5x50g Packung, also Müllvermeidungstechnisch nicht der Knaller. Bei zB Deo braucht man nur 2 Teelöffel, dafür ist es ok, aber bei solchen großen Mengen würde ich für die Zukunft lieber eine große Packung besorgen, ohne zusätzliche Innenverpackung.

MISCHEN:
Beim Anrühren muss man eigentlich nichts beachten – abwiegen, mischen, fertig.

DUFT:
Wir haben 10 Tropfen Limetten-Öl zugegeben, das riecht toll. Man kann alles nehmen, was man mag. Lavendel wird viel benutzt (hier kann man auch Blüten mit rein mischen, das sieht auch noch toll aus!), aber es geht wohl auch zB Teebaumöl für Erkältungsbäder. Was gefällt eben.

FORMEN:
Die Mischung wird ganz fest in Formen gedrückt. Ich habe Silikon-Eiswürfelformen benutzt, aber auch Keksausstecherformen benutzt, weil ich gelesen hatte, dass das geht. Diese würde ich aber nicht empfehlen, weil man die Badebomben fast nicht herauslösen kann, mir ist die erste direkt zerbrochen und auch die andern waren durch das Drücken danach schon leicht angeschlagen – ich hab auch noch nicht alle raus bekommen, ehrlich gesagt.
Natürlich gibt es auch richtige Badekugelformen, aber wenn man das Ganze erstmal ausprobiert, muss man dich die ja nicht auch noch zulegen – zum testen geht es auch gut mit den Eiswürfelformen (oder vielleicht Pralinen- oder Minigugelhupf-Förmchen?).

FARBE
Die Färbung kommt durch normale Speisefarbe zustande. Wir hatten nur rot, daher ist es rosa geworden. Es war aber flüssige – NICHT zu empfehlen, weil das Pulver sofort leicht sprudelte, also besser die pulverförmigen nehmen! 😉
Wenn man nicht ganz durchmischt, bleibt noch ein Teil der Mischung weiß, was einen netten Marmoreffekt erzeugt.

TROCKNEN:
Ich habe die Formen nicht einfach zum Trocknen hingestellt, sondern als erstes so ca 4 Stunden ins Gefrierfach gepackt. Ich hatte Sorge, daß es eben bröckelt beim rauslösen …. und HA! Die gefrorenen Badepralinen habe ich ohne Probleme und auch nur eine einzige fehlende Ecke aus den Formen lösen können – obwohl ich Sorge wegen den Sternchen und den filigranen Spitzen hatte.

BLUBBER:
Klein Hein war schon gebadet, aber wir haben eine Badebombe in einem Wasserglas sprudeln lassen – was recht lange gedauert, das Wasser leicht gefärbt und auch noch gut gerochen hat. Also alles super! 🙂

FAZIT:
Ich werde definitiv noch mehr machen, mich durch die verschiedenen Rezepte durchtesten und auch andere Düfte (zB Vanille, aber auch Teebaumöl) benutzen!
Bei uns wird also in Zukunft öfter mal geblubbert und nicht nur geschäumt! ;))

Jetzt aber viel Spaß bein Nachmachen und Badegespudel!!!
Eure Andrea ★

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Die Original Anleitung habe ich über Pinterest bei „We go wild“ gefunden – ihr findet *HIER* die genauen Mengenangaben und die Herstellungsweise.

Bei Pinterest habe ich mehrere Sammlungen zum Thema, mehr (von mir noch ungetestete) Tutorials findet ihr auf meiner „Zerowaste Badezimmer- BADEN“ Pinnwand!

Verlinkt bei:
Handmade on Tuesday